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	<title>KathrinSchrader.de &#187; Erzählung</title>
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		<title>Einfach, unkompliziert, heiter und bald</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 10:16:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erzählung]]></category>
		<category><![CDATA[Das Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Metro]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.kathrinschrader.de/wp-content/uploads/2007/10/logo_invert1.gif" alt="Das Magazin - Logo" />

<font color="#000080">"Mit dem Sommerheft habt Ihr mich mitten ins Herz getroffen, diese Traumwelt...! Bei Kathrin Schrader fühlte ich mich ertappt und seelenverwandt - liegt das am Namen?..." <em>Kathrin Rochow, Darmstadt </em></font>

<font color="#000080">Jetzt gibt es ein neues Magazin, mit großartigen Texten von Judka Strittmatter, Maxi Leinkauf, Regina Scheer und vielen anderen...</font>

<img src="http://www.kathrinschrader.de/wp-content/uploads/2009/09/illu-einfach.jpg" height="311" width="179" />

<font color="#333333">© Illustration Liane Heinze</font>
<h3><font color="#ff9900">Einfach, unkompliziert, heiter und bald</font></h3>
<font color="#800000">Single-Frau trifft Single-Mann; beide haben ihre Obsession</font>

<strong>Die Türen der U-Bahn schnappen zu. Das Spiel beginnt.</strong> Mit wenigen Blicken erfasse ich die Kandidaten im Wagon, vier, fünf übermüdete Männer, die sich gleichgültig dem Rhythmus der Metro überlassen. Keine schönen Männer. Männer, denen das Leben übel mitspielt, die erst in den Morgenstunden vor dem Fernseher oder neben einer Frau in den erlösenden Schlaf fallen, Männer, die ins Waschbecken pinkeln und sich selten die Zähne putzen.

Nicht immer entscheide ich mich für den unattraktivsten, möglicherweise aber für den, der mich am wenigsten reizt. Es verblüfft mich, Männer zu sehen, von denen nicht die geringste Provokation, kein bisschen Sex, ausgeht.

Jeden Morgen geschieht das Gleiche. Wir beide sind die einzigen Überlebenden des Endes der Welt. Nachdem ich tagelang durch eine verlassene Landschaft geirrt bin, treffe ich ihn. Heute ist es der Mann mit dem geordnet-ernsten Blick und den dünnen Lippen aus der Sitzreihe gegenüber. Seine Brillengläser sind schmal wie die Standart-Versionen von Excel-Zellen. Er trägt spitz nach oben gegeelte Ponyfransen und ein graues Sweatshirt mit ausgebeulten Taschen.

Eines Abends entdecke ich seine gebeugte Silhouette am Horizont. Die Ponyfransen ragen in den Sonnenuntergang. Wir gehen aufeinander zu, betrachten uns misstrauisch. Er macht ein Feuer. Wir braten Fische und vermissen das Salz. Wir tauschen uns knapp darüber aus, was als nächstes zu tun ist. Dann finden wir kein Thema mehr. Logisch. Schon vor dem Ende der Welt hätten wir uns miteinander gelangweilt. Jetzt ist noch viel weniger los.

Ich beobachte den Kandidaten in der Sitzreihe gegenüber aus den Augenwinkeln. Er bemerkt es nicht, döst weiter vor sich hin. Nach wenigen Tagen kommt der Moment, auf den das quälende Spiel hinaus läuft. Wir müssen uns lieben, so verlangt es das Protokoll meiner selbstzerstörerischen Fantasie, denn wir sind ja der letzte Mann und die letzte Frau.

<strong>Warum teste ich täglich aufs Neue, ob ich jeden, wirklich jeden, lieben könnte?</strong>]]></description>
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		<title>Anton und ich &#8211; Die andere Frau</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 23:44:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erzählung]]></category>
		<category><![CDATA[Anton & ich]]></category>
		<category><![CDATA[die andere Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Die folgenden drei Erzählungen schrieb ich im Sommer 2007 für das Magazin der Berliner Zeitung.</strong>

<a href="http://www.kathrinschrader.de/wp-content/uploads/2008/06/seeds_of_hope.jpg"></a>

Das Wochenende verbringe ich allein. Anton ist in Japan. Er ist viel unterwegs. Damit er schneller hier und dort ist, hat er eine zweite Wohnung in der Schweiz gemietet.
Das Alleinsein macht mir nichts aus. Ich mag es auch, bei ihm in der Schweiz zu sein, zwischen den Orten zu leben, unterwegs zu sein. Ich bin glücklich, Antons Stimme jeden Abend am Telefon zu hören.

Einmal fragte er, wie oft ich an ihn denke. „Immer“, sagte ich. Anton glaubte mir nicht. „Ich kann das“, sagte ich. „An dich denken und dabei alle möglichen anderen Dinge tun. Ich trage dich unter der Haut.“]]></description>
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		<title>Anton und ich &#8211; Warten</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 23:38:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erzählung]]></category>
		<category><![CDATA[Anton & ich]]></category>
		<category><![CDATA[die andere Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Anton, das war von Anfang an etwas Besonderes. Zum ersten Mal in meinem Leben fühlte ich mich in einer stabilen Beziehung angekommen. Daran änderte sich auch nichts, als er wegen seiner Arbeit eine zweite Wohnung in der Schweiz mietete und wir seither viele Wochen getrennt verbringen.
Vor einigen Wochen begann sich ein schlimmer Verdacht in mir zu regen. Anton war schlanker geworden, nervöser. Er schien häufig abwesend. Am Telefon vermisste ich seine kleinen Witze.]]></description>
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		<title>Anton und ich  &#8211; Im Transit einer Ehe</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 23:22:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erzählung]]></category>
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		<description><![CDATA[Freunde erzählen mir, dass es möglich und normal ist, zwei Menschen gleichzeitig zu lieben. Sie hätten das schon erlebt. Monogames Verhalten sei anerzogen. Eine Frage der Kultur.

Mein Schrei, als ich Anton mit der anderen Frau sah, ist völlig unkultiviert. Der Schmerz ist wild und roh. ]]></description>
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		<title>Megaher(t)z</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Mar 2008 14:24:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erzählung]]></category>
		<category><![CDATA[Das Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken-Frequenz]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Megahertz]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.kathrinschrader.de/wp-content/uploads/2007/10/logo_invert1.gif" alt="Das Magazin - Logo" />

<strong>Brauchen Verliebte nur Gedanken-Frequenzen, um sich zu verstehen? Sind sie stärker als jedes Mobilfunknetz? Wird der Empfang klarer, je leidenschaftlicher die Beziehung ist? Und was passiert eigentlich, wenn der Empfang ausbleibt? </strong>

Erste Wolken fetzen an den Scheiben der Boeing vorüber. Wie ein Netz aus Lichtgirlanden liegt die Stadt am Boden ausgebreitet. Auf einer der schnurdünnen Landstraßen da unten fährt ein Mann zurück zu seiner Familie.

In den Nächten hat er seine Arme und Beine wie eine Klammer um mich gelegt. „Ich laufe nicht weg. Keine Angst“, habe ich ihm in der Dunkelheit zugeflüstert. „Du wirst mich nie wieder los.“
]]></description>
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		<title>Advent in Paris</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 19:28:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erzählung]]></category>
		<category><![CDATA[Paris]]></category>
		<category><![CDATA[Zen]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Wir müssen nur rasch eines unserer Kinder vom Flughafen Orly in Paris abholen. Dauert nicht lange. Morgen sind wir wieder da.</strong>

<strong>In diesem Jahr werden wir zu dritt Weihnachten feiern, so richtig mit Geschenken, Baum, selbst gebackenen Plätzchen und Kinderoper.</strong>

<strong>Quentin lebt in Südamerika, nicht weit vom Äquator. Er hat uns geschrieben, dass er sich auf den Schnee in Europa freut.</strong>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><strong>Am Gare du Nord krachen die Flügeltüren der Metro hinter uns zu. Wir sind drin. Im Strom der Menschen strudeln wir die Rolltreppe hinab. Unten empfangen uns uniformierte Kontrolleure. Sie legen den Finger an die Mütze und fordern uns auf, die Billets zu zeigen. Schnell muss das gehen, sonst bildet sich ein Knoten.</strong></p>
]]></description>
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		<title>Ein Koffer voller Hüte: Vom Leichtsinn des Geldausgebens</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Sep 2007 13:14:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erzählung]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Karla]]></category>

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		<description><![CDATA[Berliner Zeitung vom 8. September 2007

Karla hat kein Geld. Wieder einmal muss ich ihre Limonade bezahlen. Wenn ich mit Karla im Grashüpfer verabredet bin, kann ich darauf warten, dass sie irgendwann mit beiden Händen an die Taschen ihrer Jeans greift, mich mit runden Augen erschrocken ansieht und sagt: "So was blödes - ich habe mein Geld vergessen." Ich frage mich, wie Karla tickt. Ich vergesse Eintrittskarten, mein Telefon, Geheimzahlen und Namen, aber niemals Geld. So sehr ich mich auch anstrenge. Es muss wundervoll sein, Geld einfach vergessen zu können. Geld ist mein Feind. Er ist allgegenwärtig. Er hat mich umzingelt und rückt täglich weiter gegen mich vor.]]></description>
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